14. Juni 2017

[Projekt Hausbau] Wieso? Weshalb? Warum?

Mein Mann und ich leben nun schon seit 13 Jahren zusammen und in dieser Zeit haben wir insgesamt vier Umzüge hinter uns gebracht. Die Gründe waren dabei immer sehr verschieden. Der erste Umzug war der in die erste gemeinsame Wohnung. Genauer gesagt sind wir gemeinsam in eine WG gezogen und haben dort 1 Jahr zu dritt gewohnt. Dies lief mehr schlecht als recht - wir sind einfach keine WG-Menschen. Also stand der zweite Umzug an: eine Wohnung nur für uns, in der wir uns 7 Jahre pudelwohl gefühlt haben. Unser Sohn wurde geboren und schnell wurde die Wohnung viel zu klein für uns drei, besonders aufgrund der Tatsache, dass wir immer sehr viel Familien- und Freundebesuch haben und nun das Gästezimmer in ein Kinderzimmer umfunktioniert wurde. Also: nächste Wohnung mit extra Gästezimmer und extra Gästebad. Doch dort blieben wir nur knapp 2 Jahre, da die Wohnung im Nachbarort war, mein Sohn in dem Ort, in dem wir vorher wohnten, in den Kindergarten ging und unser ganzes soziales Umfeld dort war. Dazu kam, dass eine Wohnung im 4. Stock mit Balkon mit einem Kleinkind nicht ganz so praktisch ist; das haben wir so irgendwie nicht bedacht. Also fanden wir ein Haus zur Miete, in dem wir nun seit knapp 3 Jahren wohnen. Groß, viel Platz und ein Garten.



Aber es ist halt nicht UNSER Haus. Und genau deswegen stürzen wir uns nun in das aufregende Projekt Hausbau. Wir wollten das schon immer und es gab viele Gründe, warum wir (aus unserer Sicht) erst so spät damit anfangen. Wir sind beide 32 und 33, hätten aber am Liebsten bereits vor 3 Jahren damit angefangen. Aber natürlich benötigt man erst mal ein gewisses Eigenkapital und natürlich einen Platz, wo man so ein Häuschen hinbauen kann.
Und der ist hier im Rhein-Main-Gebiet wirklich rar. Das liegt zum einen an den niedrigen Immobilienzinsen der letzten Jahre. Die nehmen Viele mit und die Neubaugebiete sind wie Sprossen aus dem Boden geschossen. Dazu kommt, dass die Immobilienpreise in Frankfurt am Main immer mehr steigen und somit das Umland deutlich an Attraktivität gewinnt.
Wir selbst haben uns auch geografisch eingeschränkt, da wir gerne in unserem gewohnten sozialen Umfeld bleiben wollen. Unser Sohn soll mit seinen Kindergarten-Freunden in eine Schule gehen und nicht unbedingt irgendwo komplett neu anfangen müssen.

Aber im März 2017 war er dann da: Unser Zeitpunkt für ein Eigenheim. Nach jahrelanger Mietsituation und zuletzt in einem wahnsinnig schlecht isolierten Haus mit kalten Wintern, freuen wir uns nun auf unser eigenes Zuhause. Auf einen Garten, den wir nach unseren Vorstellungen gestalten können, auf ein niegelnagelneues Badezimmer mit einer Dusche, die nur wir benutzen und nicht schon verschiedene vorherige Mieter. Auf eine schöne neue Küche und vieles mehr. Und einfach das Gefühl: es gehört UNS. Alles was wir in diesem Haus tun, tun wir für uns.

Ich möchte euch in der nächsten Zeit ein kleines bisschen bei unserem Projekt mitnehmen. Das hier wird kein Hausbau-Blog. Sondern vielmehr ein kleines Tagebuch für mich, ein paar Tipps für künftige Bauherren und ein kleiner Einblick für meine Leser in einen neuen Lebensbereich von mir.
Wenn es zu diesem Thema etwas gibt, was euch interessiert, dann könnt ihr mir das jederzeit gern in die Kommentare schreiben und ich versuche das dann umzusetzen und mit einfließen zu lassen. Und natürlich folgen ganz am Ende des Projektes viele Interior-Beiträge. Da freue ich mich schon drauf.

Die folgenden Bilder sind aus März/April 2017. Hier wurden sämtliche Leitungen gelegt und der Boden begradigt.






Kommentare:

  1. Oh wie spannend! Ich freue mich schon auf deine Hausbau Postings :) Ich finde es immer total spanned wie ein Haus entsteht, für welche Materialien sich die Bauherren entscheiden und wie alles aussieht wenn es fertig ist :)
    Liebe Grüße
    Nadine von tantedine.de

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  2. Hallo,

    wie toll. Ich hab das alles schon hinter mir. Wir sind letztes Jahr im August in unser Eigenheim gezogen. Wir wollten auch endlich unser Reich haben. Unseren Garten, wo man im Sommer draußen sitzen kann, wann man will und man auf keine Nachbarn Rücksicht nehmen muss.

    Es wird eine aufregende Zeit. Und zum Schluss kann man gar nicht wirklich glauben, dass man hier und jetzt für den Rest seines Lebens wohnt. :)

    Wir sind gerade in der Gartenplanung und haben schon Rasen gesäht, bald kommt die Auffahrt und auch endlich der Zaun ums Grundstück.

    Lieben Gruß

    Melli

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