1. September 2016

[Fashion] Warum ich niemals ein Fashionblogger werde


Nachdem mein Beitrag über das Thema  Warum ich niemals ein Foodblogger werde so gut ankam bei euch, habe ich mir überlegt eine zweite Runde zu starten.
Ich schaue mir sehr gerne Fashion-Posts an und verfolge auch auf Instagram ein paar Mädels, die mich mit ihren Fashion-Posts beeindrucken. Doch für Fashion-Beiträge gibt es (mindestens) 5 Dinge, die mich daran hindern diese erfolgreich in Szene zu setzen.


1. Ich kann nicht kombinieren

Wäre ich ein Fashion-Blogger, dann wären meine Outfits schnell langweilig. Ich habe kein Gefühl dafür verschiedene Stoffe oder auch verschiedene Muster miteinander zu kombinieren. Ich trage meist die gleichen Grundkomponenten: Hose oder Rock, Shirt oder Bluse zzgl. Jacke oder Strickjacke. Ich finde es toll, wenn im Herbst Looks gezeigt werden, wo man lange Strickjacken mit kurzen Jacken kombiniert, dazu passende Schuhe, usw. Das geht mir aber total ab. Wenn ich ein farbiges oder auffälliges Oberteil trage, dann kommt bei mir eine unifarbene und unauffällige Hose darunter.

2. Ich trage nur das, was mir gefällt

Und das trifft zu 80% auf Kleidung von H&M zu. Mein Kleiderschrank ist ein kleines H&M-Kaufhaus und auf Dauer wäre dies langweilig, denn Fashionblogger zeigen verschiedene Marken und Hersteller. Ich weiß auch, dass ich bei H&M einfach immer etwas finde und mache mir meist gar nicht erst die Mühe in anderen Shops auf Tour zu gehen.

3. Ich kann nicht posen

Ich könnte dies mit einem Satz abschließen: Guckt euch das Bild oben an :-) Ich mag keine gestellten Fotos und könnte niemals auf einer Blumenweise freudestrahlend herum hüpfen und dabei fotografiert werden. Ich möchte auch nicht lasziv an einer Hausmauer lehnen oder ein Arm und Bein in die Höhe strecken. Das würde bei mir niemals Leichtigkeit ausstrahlen, sondern eher Verkrampftheit.

4. Meine Haare sehen meist immer gleich aus

Ich bin so unkreativ was meine Haare angeht: offen oder Pferdeschwanz. Lediglich bei den Telefonkabel-Haargummis variiere ich gerne und stetig, aber das war es auch schon. Aufwendige Frisuren oder Locken halten bei mir sowieso nicht, sodass ich es gleich sein lasse. Und ich finde eine schöne geflochtene Frisur oder Beach-Hair oder was auch immer, runden so einen Outfit-Post einfach ab.

5. Ich habe niemanden, der mich fotografiert

Das obere Bild hat mein Mann gemacht, nachdem ich ihn zum x-ten Mal in unserem Urlaub gebeten habe, mich zu fotografieren. Meist macht er dann ein (!) Bild und ich kann froh sein, dass ich dann in diesem Augenblick nicht gezwinkert habe, die Sonne geblendet hat oder jemand durchs Bild läuft.
Und wenn ich ein Bild mal richtig toll finde, dann hat er meist irgendeinen Filter verwendet oder eine Einstellung ausprobiert und das Bild ist dann ebenfalls nicht brauchbar.

Ihr seht, viele Gründe, warum ich kein Fashionblogger werden sollte :-)

Kommentare:

  1. Du siehst gut aus auf dem Bild! Und ich bin mir sicher du kannst auch posen - denn die besten Posen sind eben die, die ganz natürlich sind!

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  2. Bei Nummer 4 musste ich gerade schon echt schmunzeln. :D
    Aber du musst auch gar keine Fashion-Bloggerin werden.
    Soll jeder machen was er möchte und ihm Spaß macht.

    Liebe Grüße

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  3. Wirklich ein toller Beitrag. Alle deine Punkte habe ich mir anfangs auch gestellt, als ich begonnen habe Outfits auf meinem Blog zu präsentieren. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und mache meine Bilder größtenteils einfach mit der Selbstauslöserfunktion, die nach 10 sek. 10 Bilder macht... Gaaanz selten habe ich dann auch mal meine Mum oder Schwester oder eine Freundin überredet. Aber tatsächlich entstehen meine meisten Bilder mit Selbstauslöser.
    Aber es muss ja nicht jeder ein Fashionblogger sein. Jeder sollte das machen, bei dem er sich am Wohlsten fühlt.
    Allerliebst <3
    Mona

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